Online-Shopping mit Cryptowährungen

Online-Shopping mit Cryptowährungen

Cryptowährungen werden aktuell vor allem als Spekulationsobjekt verwendet – wer möchte es einem bei den möglichen Kurssprüngen auch verübeln. Zwar wird immer wieder von digitalem Geld geredet, aber habt ihr schon einmal jemanden damit bezahlen sehen? Die wenigsten werden diese Frage mit Ja beantworten können. Dabei wird es einem heute schon relativ einfach gemacht, Cryptowährungen auch auszugeben, sei es über spezielle Shops oder über Kreditkarten, die an Crypto-Accounts angebunden sind.

Ich bin mehr so der Nutzer, ich möchte Cryptowährungen nutzen, nicht nur in der Wallet verstauben lassen. Und am besten sollte es sich komfortabler nutzen lassen als bisher verfügbare Methoden. Da kann man den Zahn zum jetzigen Zeitpunkt aber schnell ziehen, komfortabler als PayPal, Apple Pay und Co. ist die Bezahlung per Cryptowährung noch nicht. Aber es ist zum Beispiel auch nicht so schlimm, wie eine Online-Überweisung auszufüllen oder seine Kreditkartendaten händisch eingeben zu müssen.

Am liebsten wäre es mir natürlich, könnte man einfach bei Amazon mit Cryptos bezahlen, das geht aber nicht. Also müssen Alternativen her. Die gibt es und sie werden immer besser. Mein persönlicher Favorit ist dabei shopinbit.de, ein Online-Shop, der mittlerweile mehr als 200.000 Produkte anbietet, die man einfach per Cryptowährung bezahlen kann.

Fahhrad gegen Bitcoin? Kein Problem!

Während die Auswahl schon groß ist, ist sie leider auch etwas konfus. Man bekommt zwar viel und trotzdem hat man nicht die riesige Auswahl. Sucht man etwas ganz bestimmtes, wird es noch schwieriger. Es kommt bei diesem Sortiment halt sehr darauf an, wie festgefahren man in seiner Shopping-Vorstellung ist. Um mal eben AirPods oder ein iPhone zu shoppen, ist der Shop aber bestens aufgestellt.

Ich bestelle dort gerne für unseren Hund, habe aber auch schon Haushaltswaren dort erworben. Außerdem gibt es noch den Consierge-Service, der euch jedes (legal erhältliche) Produkt besorgt. Das kostet einen kleinen Aufschlag und ist auch erst ab einem Wert von 1000 Euro verfügbar, aber sehr praktisch ist das schon. Einfach mitteilen, was man haben möchte, daraufhin erhält man einen personalisierten Shop-Link und man kann die Bestellung ganz normal abschließen. Auf diese Weise fand zum Beispiel die Oculus Quest 2 ihren Weg zu mir (damals war das Limit für Consierge-Bestellungen niedriger).

Man kann sich bei shopinbit.de anmelden, muss man aber nicht, auch eine Bestellung als Gast ist möglich, falls man seine Privatsphäre etwas mehr schützen möchte. Bis zum Bezahlvorgang ist alles wie in jedem anderen Shop, erst beim Checkout kommt man mit Cryptowährung in Berührung. Man kann zwischen verschiedenen Cryptowährungen wählen, aufgrund der aktuell hohen Transaktionsgebühren bei mancher Währung, empfehle ich hier DASH. Schnelle und günstige Transaktionen sind damit möglich.

Bei mir sieht der Bezahlvorgang so aus, dass ich den angezeigten QR-Code einfach mit meiner Ledger-App scanne, die Zahlung auf meinem Ledger Nano X bestätige und das war es auch schon. Ist fix erledigt und erfolgt ohne Eingabe jeglicher Zahlungsinformationen.

Was man bei shopinbit.de nicht bekommt, möchte man eventuell woanders kaufen. Hier zeigt es sich sehr von Vorteil, dass Geschenkgutscheine mittlerweile für fast jeden Laden verfügbar sind. Diese kann man sehr einfach mit Cryptowährungen kaufen, mein favorisierter Anbieter ist hier bitrefill.com (Ref-Link). Ob Amazon, Media Markt, IKEA, Rewe, Apple App Store oder die klassische Guthabenkarte für das Handy, dort bekommt man praktisch für fast alles Geschenkkarten. Verbunden ist dies allerdings mit einer Gebühr, deshalb bevorzuge ich eben den Direkteinkauf. Aber musste ich bisher auf Gutscheinkarten zurückgreifen, hat das immer problemlos geklappt. Achtet nur darauf, dass ihr die Gutscheine für das richtige Land holt.

Guthabenkartenauswahl bitrefill.com

Seit geraumer Zeit ist es zudem möglich, in Shopify-Shops mit Crypto zu bezahlen. Allerdings nur, wenn der Shopbetreiber dies auch aktiviert. In diesem Fall sieht es dann so aus, dass der Kunde mit Coins bezahlen kann, der Shopbetreiber aber trotzdem einfach Euro/Dollar erhält. Warum dies nicht in jedem Shop standardmäßig aktiviert ist – immerhin ist Shopify keine kleine Nummer im E-Commerce – ist mir schleierhaft.

Die letzte halbwegs praktische Möglichkeit, quasi überall mit Crypto zu bezahlen, sind Anbieter, die eine Debit-Karte mit einem Crypto-Account verknüpfen. So tauscht man Crypto in Euro und bezahlt dann einfach per MasterCard oder Visa. Bitwala und Crypto.com habe ich euch in einem anderen Beitrag schon einmal kurz vorgestellt. Diese Verknüpfung mit einer Karte ist super bequem, auch wenn die Lösung an sich noch ein bisschen bequemer sein könnte (ohne vorherigen Umtausch zum Beispiel).

Ihr seht also, mit Bitcoin und Co. lassen sich nicht nur Drogen auf dubiosen Darknethandelsplätzen kaufen, sondern die Cryptowährungen lassen sich auch ganz gut im Alltag nutzen. Freilich noch nicht perfekt, aber wenn man bedenkt, wie sich das in den letzten Jahren bereits entwickelt hat, ist das schon erstaunlich. Warum das Ganze? Nun, weil es geht und vor allem, weil es ohne Dritte dazwischen geht. Ihr habt noch Fragen? Ab in die Kommentare damit.

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